Unsere Grundhaltungen

… in der Einstellung zum Kind

Wir sehen das Kind als eine vollwertige Persönlichkeit. Es nimmt selbsttätig und selbstbestimmt an seiner Umwelt teil und darf diese aktiv erkunden und erforschen. Die Persönlichkeit des Kindes ist von klein auf mit gewissen Kompetenzen ausgestattet die es befähigen, seine Entwicklung und seine Lernprozesse selbst mitzugestalten.

Wir respektieren das Kind in seiner Individualität und achten seine Rechte hinsichtlich Bildung und Mitsprache.

Unsere Grundhaltungen

… in unserer Rolle als Erziehende

Wir verstehen unsere Erziehungsaufgabe als eine impulsgebende und unterstützende Begleitung. Auf der Basis einfühlsamer Zuwendung und reflektierender Beobachtung, geben wir dem Kind vielfältige Anregungen zur Entfaltung seiner Persönlichkeit.

Wir wollen dem Kind als Partner begegnen, den wir ernst nehmen und wertschätzen. Wir sehen uns in der Verantwortung, ein anregendes Lernfeld zu schaffen, wie auch für eine warmherzige Atmosphäre zu sorgen, in der das Kind Geborgenheit findet und sich wohl fühlt.

Durch Selbstreflexion unserer eigenen Wertvorstellungen wollen wir dem Kind Orientierung geben und ein Vorbild sein.

Damit Sie wissen,
auf was es uns ankommt!

… im Umgang mit den Kindern

Orientierungsrahmen für unsere Arbeit sind die Vorgaben des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes, sowie der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan.

Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, dass die uns anvertrauten Kinder im Laufe ihrer Kindergartenzeit grundlegende Basiskompetenzen erwerben. Darunter verstehen wir Fähigkeiten und Stärken in der eigenen Person, in der Kommunikation mit anderen Kindern und Erwachsenen und in der Auseinandersetzung mit der Umwelt. Weitere Ziele unserer Bemühungen sind die Förderung von lernmethodischen Kompetenzen, sowie die Fähigkeit mit Veränderungen und Belastungen kompetent umzugehen.

Schwerpunkte unserer
Bildungs- und Erziehungsarbeit

  • Die Kinder dürfen erfahren und erleben, dass sie von den Erzieherinnen in Herzlichkeit angenommen werden und wertgeschätzt sind in ihrer Persönlichkeit. Wir helfen ihnen, eine Beziehung zu den Erzieherinnen und zu den anderen Kindern der Gruppe aufzubauen.

  • Wir fördern die sprachliche Entwicklung der Kinder!

  • Wir wollen die Kinder anregen, sich aktiv und forschend ihrer Umgebung zuzuwenden.

  • Wir unterstützen und fördern ihre Selbständigkeit!

  • Wir lassen den Kindern den nötigen Freiraum, ihre Fantasie und Kreativität zu entfalten.

  • Wir geben den Kindern Anregungen, zur Freude an Musik und Bewegung!

  • Wir unterstützen die körperliche Entwicklung der Kinder und ihre Körperwahrnehmung.

  • Wir wollen den Kindern Werte vermitteln!

  • Wir helfen den Kindern, sich in einer Gruppe zurechtzufinden!

  • Wir wollen die Kinder “stark” machen!

  • Wir wollen die Kinder zur Schulfähigkeit führen!

Ein Einblick in unseren Alltag

KINDERGARTENKINDER (2,5 Jahre / 3 Jahre bis 6 Jahre)

Mit dem Freispiel geht es spielend in den Tag. Hier findet sich auch Zeit für den alltäglich abgehaltenen Morgenkreis. Ein fest installiertes Ritual in jeder Gruppe.

Während dem Freispiel, haben die Kinder Gelegenheit, im Bistro am Frühstücksbuffet Ihr Essen einzunehmen.

Nach dem gemeinsamen Aufräumen folgt in der Regel auf die Zeit des freien Spiels, eine von der Erzieherin geplante Aktivität. Sie findet mit der Gesamt- oder Teilgruppe statt und dauert ca. 30 – 60 Minuten. Zu diesen geplanten Lernaktivitäten gehören hauptsächlich:

  • Beschäftigungen mit Kinderliteratur: Bilder- und Sachbücher, Erzählen von Geschichten und Märchen
  • Malen und kreatives Gestalten
  • Fingerspiele und Reime, Sprachspiele
  • Singen und Musizieren, Klanggeschichten
  • Kreisspiele
  • Kochen und Backen
  • Beschäftigungen religiöser Art
  • Gemeinsame Gesprächsrunden mit allen Kindern z.B. über Gruppenregeln, aktuelle Situationen, Erlebnisse usw.
  • Experimentieren
  • Rollenspiele, Theaterspiele
  • Exkursionen
  • Umgang mit Mengen und geometrischen Formen
  • gezielte Angebote für jüngere Kinder und ältere Kinder (Vorschulkinder) mit didaktischem Spielmaterial
  • Feste feiern z.B. Geburtstage der Kinder sowie Feste im Jahreskreis

Nach Abschluss der geplanten Aktivitäten beenden wir den Vormittag, je nach Zeit und Witterung, im Garten.

Kinder, die für die Mittagsbetreuung angemeldet sind, werden nun zusammen betreut und können während dieser Zeit flexibel abgeholt werden.

Der Nachmittag gestaltet sich ähnlich wie der Vormittag. Sofern die Witterung es erlaubt, verbringen wir dann viel Zeit im Garten mit jahreszeitlich bedingten Spielangeboten.

KRIPPENKINDER (1 bis 3 Jahre)

7.00 – 9.00 Uhr Eintreffen der Kinder

In der Garderobe machen die Eltern das Kind bereit für den Aufenthalt in den Räumen. Sie begleiten es in den Gruppenraum. Es wird von der Bezugs-Erzieherin begrüßt und in ihre Obhut genommen.

Diese Zeit ist die sogenannte freie Spielzeit.

Die Erzieherin nimmt im Zusammenhang mit dieser Spielphase besondere Aufgaben wahr: Sie bereitet Raum und Spielmaterial vor, Sie beobachtet die Spielprozesse, gibt Hilfen zur Lösung von Problemen und Konflikten.
Sie gibt, falls erforderlich “Starthilfen” zum Spiel, nimmt aktiv daran teil und hat Gelegenheit, einzelne Kinder speziell zu fördern.

9.00 Uhr gemeinsame Vesper
Trinken ist jederzeit möglich!

9.30 Uhr Morgenkreis

Bei Ausflügen mit dem Krippenbus entfällt der Morgenkreis.

Danach beginnt eine individuelle Beschäftigungszeit, welche sich an den Bedürfnissen des Kindes orientiert aus den Förderbereichen: Sprache, Musik- und Bewegungserziehung, Gesundheitserziehung (Ernährung / Hygiene / Bewegung), Umweltbildung, bildnerisches Gestalten, Werteerziehung.
Zu diesen geplanten Lernaktivitäten (abhängig vom aktuellen Tagesgeschehen) gehören unter anderem:

  • Erzählen von Geschichten
  • Fingerspiele
  • Turnen
  • Singen und Musizieren
  • Feste feiern z.B. Geburtstage der Kinder sowie Feste im Jahreskreis